Shabti Tabaket(en)ascheg
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Uschebti der Tabaket(en)ascheg

Objekt-Nr.: BT13

Datierung: Ägypten, 3. Zwischenzeit, 21. Dyn. um 1069-945 v. Chr.


Material: Fayence


Größe:: Höhe: 15,5 cm


Zustand: unter den Armen gebrochen und restauriert


Herkunft: Deutsche Privatsammlung vor 1980


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Der Name der verstorbenen Besitzerin des Uschebtis lässt sich als „Die Dienerin des Ascheg“ übersetzen. Die Namensbildung ist gut belegt und lässt darauf schließen, dass es sich bei „Ascheg“ (vielleicht auch „Ascheq“ zu lesen) um eine Gottheit handelt. Der Name der Gottheit ist syllabisch geschrieben worden, d. h. wie folgt: Aa-scha-ga. Die syllabische Schreibung nutzen ägyptische Schreiber, um ausländische Begriffe und Namen in Hieroglyphenschrift zu schreiben. Es handelt sich also um eine ausländische Gottheit, die hier Bestandteil des Namens ist.

Die Inschrift lautet wie folgt:

n kA n Wsir tA-b(A)k.t-(n-)a(A)-S(A)-g(A) mAa.t-xrw “Für den Ka des Osiris, Tabaket(en)ascheg, gerechtfertigt.”

Literatur:
Ranke, Personennamen, 359.11;
Günther Roeder, Ägyptische Inschriften aus den Königlichen Museen zu Berlin, Bd. 2, Leipzig 1913, 511 ff.

Für einen ähnlich gebildeten Namen siehe z. B. tA-n.t-bAk-n-t(A)-aSq.t (?) auf einem Sarg der 22. Dynastie, der sich heute in Berlin befindet (Inv.-nr. 20132).

Kommentar:
Die Phrase n kA n „für den Ka des …“ findet sich seit dem Mittleren Reich in zahlreichen Grab- und Sarginschriften als Bestandteil der sogenannten Opferformel. Der König opferte den Göttern, um für den oder die Verstorbene ein schönes Begräbnis im Friedhof zu erbitten; aber auch Opfergaben, die aus Nahrungsmitteln bestanden. Durch diese Opfergaben wurde der Ka des Verstorbenen ernährt. Es handelt sich beim Ka um so etwas wie der Lebensgeist des Toten, der auch nach dem Tode versorgt sein wollte.