Shabti of King Merenptah
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Königlicher Uschebti für Pharao Merenptah, Sohn und Nachfolger Ramses II.

Objekt-Nr.: 2080

Datierung: Ägypten, Neues Reich, Ramessidenzeit, 19.Dyn. um 1213-1203 v. Chr.- Regierungszeit des Pharaos Merenptah


Material: Fayence


Größe: Höhe ohne Sockel: 12,7 cm


Zustand: intakt


Herkunft: Galerie Günter Puhze, Freiburg; Ex Andre Lagneau, Schweiz; Ex Florent Dalcq, Belgien erworben Service Des Antiquities (Kairo Museum) 1923



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Ein mumienförmiger Votiv-Uschebti (Shabti), hergestellt aus Fayence mit tiefblaue und blaugrüne Glasur und einer Inschrift in Schwarz. Die Figur trägt eine kurze Perücke, die mit einem breiten Usekh-Kragen verziert ist. In jeder Hand hält es landwirtschaftliche Geräte und über der linken Schulter einen Saatgurtsack.

Die Inschrift lautet "Der erleuchtete Osiris, der Sohn des Königs (Prinz), Merenptah, wahr an Stimme, gerechtfertigt"

Merenptah war der vierte Pharao der 19. Dynastie, der Ägypten zehn Jahre lang regierte und auf den Thron stieg, als er in den Sechzigern war. Sein Thronname bedeutet "Die Seele des Ra, Geliebter der Götter". Als er als alter Mann starb, wurde er ursprünglich im Tal der Könige begraben, aber seine Mumie wurde in einem Versteck mit achtzehn anderen im Grab von Amenophis II. gefunden, was darauf hindeutet, dass sein Grab trotz bester Absichten in der Antike gestört wurde und die Uschebtis, die ihm im Jenseits zur Seite standen, zerstreut wurden.

Die alten Ägypter glaubten, dass ihre Seelen nach dem Tod im "Schilffeld" arbeiten müssten, das dem Gott der Unterwelt, Osiris, gehörte. Das bedeutete, landwirtschaftliche Arbeit zu leisten - und das wurde von allen Mitgliedern der Gesellschaft verlangt, von Arbeitern bis zu Pharaonen. Der wohlhabendere Adel in der ägyptischen Gesellschaft konnte sich Uschebtis aus Fayencen leisten, die diese Aufgabe übernahmen. Die blaue Fayence sollte die Farbe des Nils sowohl auf der Erde als auch im Jenseits widerspiegeln. Dieses Uschebti stammt aus dem Memphis Serapeum, aus der Bestattung eines heiligen Stiers, die Merenptah wohl als Kronprinz geleitet hatte, also noch zu Lebzeiten seines Vaters Ramses II.

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