Shabti of Na-schai-nefer
Shabti of Na-schai-nefer Shabti of Na-schai-nefer Shabti of Na-schai-nefer

Zedernholz Uschebti für Na-schai-nefer

Objekt-Nr.: 2071

Datierung: Ägypten, Neues Reich, frühe Ramessidenzeit, 19.Dyn. um 1290-1279 v. Chr.- Regierungszeit des Pharaos Sethos


Material: Zedernholz


Größe: Höhe: 21,5 cm


Zustand: Spannungsrisse, sonst intakt


Herkunft: Sammlung Dr. K. W., Volkach, aus der Sammlung seines Vaters (gestorben 1973)



Verkauft

0 €
Nach § 25a UStG differenzbesteuert, die Mehrwertsteuer ist nicht ausweisbar! Es handelt sich um den Endpreis!

Verkauft

Mumienförmiger Uschebti mit einer langen dreigliedrigen Perücke, das Gesicht is fein geschnitzt, die sechs Linien der eingeschnittenen Inschrift nennen den Namen des Besitzers Na-schai-nefer, was so viel wie „Das-Schicksal-ist gut“ bedeutet. Obwohl der Name genau in dieser Form nicht belegt ist, so ist er doch sinnvoll, und sein Bildungsprinzip ist gut belegt, ebenso wie der theophore Bestandteil Schai, Schai, auch Schaj, Schay oder Shai ist ein altägyptischer Schicksalsgott, der seit der 18. Dynastie als Schlange dargestellt wird. Weder Titel noch Filiation des Besitzers werden im Text genannt.

Die Uschebti-Formel enthält zum guten Teil den 6. Spruch des ägyptischen Totenbuches (an das Uschebti gerichtete Aufforderung, sich zugunsten seines Besitzers für die Arbeit im Jenseits zu melden), aber zugleich auch interessante Varianten. Varianten und Kurzformen des Textes sind im Neuen Reich häufig zu finden.

Anmerkung: Anmerkung: Wir danken Prof. Dr. Dieter Kurth für die wissenschaftliche Bearbeitung dieses Uschebtis, der diesen in einem seiner nächsten Bücher publizieren wird.

Litratur:
J. Quaegebeur, Le dieu Shaï, 1975. ISBN: 978-90-6186-020-4