Uschebti des Hori
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Uschebti des Hori - aus prominenter Herkunft

Objekt-Nr.: 2044

Datierung: Ägypten, 3. Zwischenzeit, 21. Dyn. um 1069-945 v. Chr.


Material: Fayence


Größe:: Höhe: 11,3 cm


Zustand: im Fußbereich gebrochen und restauriert


Herkunft: Privatsammlung des Ägyptologen und Direktors des Kunsthistorischem Museum in Wien, Dr. Egon Komerzynski, um 1933-38 in Gizeh gefunden


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Dieser Uschebti, eine Totenfigur aus der 3. Zwischenzeit des Alten Ägypten, ist für diese Periode typisch gestaltet - in Mumienhaltung. Arme vor der Brust, Saatkorb auf dem Rücken. typisches Stirnband, angedeutete Füße und eine Hieroglyphen Inschrift als schwarze Bemalung auf dr Vorderseite.



Der Name des verstorbenen Besitzers und dessen Titel sind auf der Vorderseite durch die Inschrift erhalten geblieben.

Die Inschrift lautet wie folgt:

„Der Osiris, der Gottesdiener des Amun, Hori, gerechtfertigt.“

Der Priestertitel "Gottesdiener" bezeichnet einen „Vollzeit-Priester“, der sein ganzes Leben dem Dienst an ihrem Gott widmeten. In diesem Fall stammt der Verstorbene wohl aus Theben und diente im Tempel von Karnak dem Gott Amun.

Informationen zum Sammler des Uschebtis:

Egon Komorzynski (vollständiger Name Egon von Komorzynski-Oszczynski, * 19. Juli 1910 in Wien; † 11. Juni 1989 in Sandl, Oberösterreich) war ein österreichischer Ägyptologe.

Egon Komrzynski, Sohn des Musikwissenschaftlers Egon Komrzynski, studierte Ägyptologie an der Universität Wien bei Wilhelm Czermak, Hermann Junker und Walter Till und wurde 1936 promoviert. Er grub 1937 in Gizeh unter Hermann Junker und war 1933 bis 1938 als Hilfsassistent am Institut für Ägyptologie der Universität Wien tätig. 1939 war er als Volontär an der Ägyptisch-Orientalischen Abteilung des Kunsthistorischen Museums und der Papyrussammlung in Wien tätig. Während und nach dem Krieg arbeitete er für die Eisenbahn. 1948 wurde er Mitarbeiter des Kunsthistorischen Museums, seit 1952 leitete er die Abteilung als Nachfolger von Hans Demel, von 1964 bis zum Ruhestand 1976 als Direktor der Ägyptisch-Orientalischen Sammlung.