Maat Bronze
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Ägyptische Bronzefigur der Göttin Maat

Objekt-Nr.: 2030

Datierung: Ägypten, Spätzeit, 26.-30. Dyn. um 664-332 v. Chr.


Material: Bronze


Größe: Höhe ohne Sokel: 15,8 cm


Zustand: Teil der Beine fehlen


Herkunft: Niederländische Privatsammlung J. V. v. 1975 erworben


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Eine wunderschön gestalltete Bronze der ägyptischen Göttin MAAT mit ihrer Hieroglyphe ihres Namens (Feder) und der Uräusschlange als bekrönung. Maat ist hier stehend dargestellt mit eng anliegenden Armen. Ihr Gesicht umrahmt eine dreiteilige Perücke mit freiliegenden Ohren. Die Gesichtszüge sind sehr gut ausgearbeitet.

Maat war das altägyptische Konzept für Gerechtigkeit, Weltordnung, Wahrheit, Staatsführung und Recht. Es wurde durch diese altägyptische Göttin verkörpert, die seit dem Alten Reich belegt ist. Sie galt als Tochter des Re und trat unter anderem in ihrer Erscheinungsform der Tefnut als Auge des Re auf.


Ma'at war mit dem Gesetz im alten Ägypten eng verbunden, erstmals erwähnt ab ca. der 5. Dynastie. Der Vizier, der für die Rechtsprechung verantwortlich war, wurde auch "Prieser der Maat" genannt, zuständig für das Gerichts- und Justizwesens im Alten Ägypten. Gerichte sprachen Recht im "Geist" der Maat während sie die Feder der Maat trugen. Die Prister zogen eine Feder mit grüner Farbe über ihre Zungen, als Zeichen das sie die Wahrheit sagten. Der in der Weisheitsliteratur ausführlich geschilderte Text "Geist von Ma'at" enthielt praktische Leitlinien mit Beispielen und einigen Regeln, die in früheren Rechtsfällen angewandt wurden. Diese Art von Lehrtexten wurden als "Ma'at Literatur" beschrieben.